(Für
die einzelnen
Streckenabschnitte sind
Fotos hinterlegt!
Ein Klick darauf genügt!)
Die alte Burgruine
"REIFENEGG" an der linken
Flanke der Gilfenklammschlucht gibt der Rodelbahn
in Stange ihren Namen.
Bereits in den 60er Jahren waren einige "Stonger"
Sportpioniere bemüht, eine Naturrodelbahn anzulegen,
die Jahr für Jahr verbessert wurde.
Die größten Änderungen an der Bahn
wurden in den frühen 90er Jahren für die
großen internationalen Rennen in Stange getätigt.
Die Verlängerung der Bahn bis nahe der ersten
Kehre der Jaufenstraße wurde vollzogen. Der
sehr steile Startabschnitt wurde allerdings in den
letzten Jahren bei keinem Rennen mehr verwendet.
Der Start der meisten Rodelrennen, sowie der Europacuprennen
im Hornschlitten, erfolgt nun oberhalb vom "Luggishof"
am sogenannten Doppelstart.
Ein kraftvoller Startschub, am nicht allzusteilen
Startstück mit ca. 12% Gefälle, ist von
enormer Wichtigkeit. Eine erste Schlüsselstelle
ist unmittelbar nach dem Start die "Volgger-S".
Ein schöner Zug durch diese S-Kurve bringt wichtige
Hunderstel von Sekunden im flacheren Stück, vorbei
am "Futterstand" bis zur "Reifeneggkurve".
Diese stark drehende und steil abfallende Kurve wurde
schon einigen Sportlern zum Verhängnis.
In der folgenden "Wald-S" und anschließenden
Dorfkurve heißt es, keinen Kontakt mit dem Tiefschnee
zu riskieren.
Es folgt die "Waldkehre", vielleicht die
Schlüsselstelle der Bahn. Nach dieser Spitzkehre
folgen vor und nach der anschließenden, langgezogenen
Keimkurve, die flachsten Stellen der Strecke (ca.
5% Gefälle). Ein Bremsfehler vor der Waldkehre,
oder gar ein Ausritt in den Tiefschnee, hat enorme
Folgen auf die weitere Fahrtgeschwindigkeit.
In der aerodynamischsten Position stechen die Athleten
in die "Keimmauer" und in den Zielschuss
hinunter und biegen in die rechte Zielkurve ein.